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Counter Movement Jump


Counter Movement Jump: Was er bedeutet und welchen Nutzen er bringt – das erfährst Du hier.

Was versteht man unter dem Counter Movement Jump?

Der Counter Movement Jump ist eine Sprungform. Diese wird in der Sportwissenschaft zur Diagnostik von Sprüngen eingesetzt und soll die Kraftfähigkeit der Sprungmuskulatur testen.

Weitere Sprungformen zur Diagnostik sind der sogenannte “Squat Jump” und “Drop Jump”.

Wie wird der Counter Movement Jump ausgeführt?

Der Counter Movement Jump ist ein Sprung, der aus dem Stand ausgeführt wird. Begleitet wird der Start durch eine Ausholbewegung, bei welcher die Hände in die Hüfte gestemmt sind.

Die Sprung-Bewegung beginnt mit dem Runtergehen durch Beugen der Sprung-, Hüft- und Kniegelenke. Das Runtergehen wird jedoch abgebremst und in eine flüssige Bewegung nach oben umgeleitet, in der die Sprung-, Knie- und Hüftgelenke durchgestreckt werden.

Die Streckung der Gelenke erfolgt dabei so explosiv, dass der Sportler am Ende der Streckung vom Boden abhebt und eine Flugphase eingeleitet wird. Dieser Sprung wird meist auf einer Kraftmessplatte durchgeführt.

 

Counter Movement Jump: Verhältnis Bremsstoß und Beschleunigungsstoß

Für die optimale Ausführung eines Countermovement-Jumps soll die Person eine große Anfangskraft entwickeln. Wichtig ist jedoch, dass diese nicht schon beim Abbremsen sondern erst in der Absprungphase ihr Kraftmaximum erreicht.

Zur Orientierung gilt, dass das Verhältnis des Bremsstoßes zum Beschleunigungsstoß etwa 1:2 sein sollte.

Was wird mit dem Counter Movement Jump gemessen?

Mit dem Counter Movement Jump lässt sich die Reaktivkraftfähigkeit der Sprungmuskulatur messen.

Aber auch die Ausführung sowie der Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus können bewertet werden.

Beim Counter Movement Jump ist es auch üblich die jeweilige Flughöhe zu messen, meist mit Hilfe von Kraftmessplatten.

Muskulatur beim Counter Movement Jump

Beim Counter Movement Jump werden verschiedene Muskeln trainiert. Dazu gehören unter anderem die Oberschenkelmuskulatur, die Waden, der Gesäßmuskel sowie den Quadrizeps.

Durch das Hinzufügen weiterer Ausführungs-Komponenten kann das Training beim Counter Movement Jump noch intensiviert werden und mehr Muskelgruppen involviert werden.

Anwendungsgebiete des Counter Movement Jumps

Der Counter Movement Jump dient nicht nur der Messung der Sprungkraft, sondern kann auch in verschiedenen Bereichen im Training eingesetzt werden.

Beispielsweise kann ein Parkour mit verschiedenen hohen Kästen aufgebaut werden, bei welchen der Counter Movement Jump zum Einsatz kommt.

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