Fitness-Lexikon

Intermuskuläre Koordination

Das verbesserte Zusammenspiel der synergistischen und der antagonistischen Muskulatur bei einer Bewegung mit dem Hauptziel die Bewegungskoordination zu verfeinern (intermuskuläres Koordinationstraining).

1. Was ist intermuskuläre Koordination?
Aus Sicht der Bewegungswissenschaft bezeichnet Koordination ein harmonisches Zusammenwirken verschiedener Körperteile, Muskelgruppen und Einzelbewegungen zu einem geschlossenen Bewegungsablauf.

Bei der intermuskulären Koordination beschreibt, wie der Name vermuten lässt, vor allem das Zusammenspiel der Muskeln im Körper. Wichtig bei der intermuskulären Koordination ist zudem ein gezielter Bewegungsablauf durch agonistisch und antagonistisch tätige Muskeln.

2. Intermuskuläre Koordination: Hintergrund
Um intermuskuläre Koordination besser zu verstehen, ist wichtig, die Bewegungsabläufe im Körper als ein ganzheitliches Zusammenwirken der Muskulatur zu betrachten.

Bei jeder Bewegung gibt es einen sogenannten “Agonisten”, den bewegungsausführenden Muskel. Hinzu kommt der Antagonist, welcher als unterstützender Gegenspieler bei der Bewegungsausführung wirkt.

Je ausgeglichener Agonist und Antagonist trainiert sind, desto besser und gezielter können Bewegungsabläufe ausgeführt werden.

Bei der intermuskulären Koordination geht es um genau dieses Zusammenspiel von Agonist und Antagonist, um eine gezielte Bewegung ausführen zu können.

3. Was ist für eine gute intermuskuläre Koordination wichtig?
Die wichtigste Grundlage für eine gute intermuskuläre Koordination sind bereits erlernte Bewegungsmuster. Denn die Bewegungsabläufe des Körpers unterliegen einem ständigen Lernprozess.

Je mehr Bewegungsmuster erlernt wurden, desto mehr können durch Reize abgerufen werden. Damit kann man Bewegung auch als eine Art Reflex sehen, welcher auf äußere Reize reagiert.

Je verschiedener die erlernten Bewegungen zudem sind, desto mehr wird auch das Zusammenwirken der Muskelgruppen untereinander gefördert.

Für eine gute intermuskuläre Koordination ist daher auch bedeutend, dass Reize von den Rezeptoren des Körper gut aufgenommen und verarbeitet werden können.

4. Intermuskuläre Koordination: Koordinationstraining
Intermuskuläre Koordination kann gezielt trainiert und damit verbessert werden. Diese Form des Trainings wird als Koordinationstraining bezeichnet.

Koordinationstraining bringt viele Vorteile. Aufgrund der Lernprozesse können den Muskeln höhere Reize gegeben werden. So ist es mit Hilfe von Koordinationstraining möglich, effektiver mit den einzelnen Muskeln zu arbeiten.

Auf Dauer kann bei der Einbindung des intermuskulären Koordinationstraining die Leistung des Körpers effektiver gesteigert werden.



Übrigens: Alles zum Thema Intermuskuläre Koordination & mehr erfahren Sie in unserer Ausbildung zum Fitnesstrainer oder unserer Ausbildung zum Personal Trainer.

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