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Motivation braucht klare Ziele

Schaut man sich das Wort Motivation an, so erkennt man, dass der Begriff "Motiv" darin enthalten ist.  Das Motiv, d.h. die Absicht oder das Ziel ist Auslöser des Handelns und wirkt daher als starker Handlungsanreiz.

Selbst bei Tätigkeiten, bei denen die Freude am Tun selbst dominiert, spielt immer auch das Streben nach dem Erwerb von mehr Sicherheit und mehr Können mit. Dieses Ziel lässt sich überprüfen - zum Beispiel, wenn man schneller segelt oder beim Schach öfter gewinnt - und bietet einem damit ständig kleine Erfolgserlebnisse. Wer dagegen mit dem Segeln anfängt, weil er eine Regatta gewinnen möchte, und seine Aktivitäten allein an diesem Ziel misst, der wird das Training irgendwann enttäuscht beenden. Das Erfolgserlebnis ist einfach zu weit entfernt.

Die Ziele sind also mit ausschlaggebend für unsere Motivation.

Die wichtigsten Regeln der Motivation:

  • Erkenne den Sinn des zu lernenden Stoffs!
  • Mache dir deine Ziele klar und behalte sie im Auge!
  • Teile dein Hauptziel in mehrere kleine und ebenso konkrete Zwischenziele ein!
  • Führe dir deine Teilerfolge vor Augen, und nimm dir die Zeit dich auch darüber zu freuen!
  • Versuche möglichst viele verschiedene Motive zur Verstärkung der Motivation einzusetzen!
  • Nutze auch extrinsische Anreize zur Motiva­tions­ver­stärkung, z.B. durch Belohnung!
  • Meide Motiva­tions­störungen!

» Mache dir deine Ziele klar und behalte sie im Auge!

Die Klarheit des Ziels sowie das Erkennen des Sinnzusammenhangs allein werden als Dauermotivator jedoch keineswegs ausreichen. Daher unterteilt man das Gesamtziel in kleinere, erreichbare Etappenziele. Durch das Erreichen dieser Teilziele hat man ein kleines Erfolgserlebnis. Dieser erlebte Erfolg wird die vorhandene Motivation verstärken.
 » Teile dein Hauptziel in kleinere konkrete Teilziele!

Führe dir die Teilerfolge vor Augen, und nimm dir die Zeit, dich auch darüber zu freuen!

Wie bereits erwähnt, kann man mehrere Arten von Motiven zur Motivation nutzen. Die eigene Motivation wird also umso stärker, je mehr dieser Motive man für seine Zielerreichung nutzen kann. Mögliche Motive sind z.B. das Interesse an der Sache, Wissensdrang, Wettbewerbsfreude, das Streben Dinge Beenden zu wollen, etc.

Versuche möglichst viele verschiedene Motive zur Verstärkung der Motivation einzusetzen!

Zur optimalen Motivation sollte man neben den intrinsischen Motivationsanreizen auch extrinsische Anreize setzen. So könnte man sich bei Erreichen eines Teilziels wie z.B. dem Beenden eines Lehrabschnitts mit einem Besuch im Theater oder Kino belohnen oder bei Bestehen einer Klausur z.B. mit einem schönen Essen im Restaurant. Wichtig ist hierbei ein realistisches Verhältnis zwischen Leistung und Belohnung. Hinderlich wäre z.B. sich nach einem erarbeiteten Lernabschnitt bereits einem spannenden Krimi zuzuwenden. Viel sinnvoller wäre an dieser Stelle, sich hier einen Schokoriegel oder ähnliches zu gönnen.

Ebenso sollte man bremsende Durststrecken vermeiden. Nichts motiviert mehr als ein Erfolgserlebnis, und genau dieses sollte man durch erreichbare Teilziele so oft wie möglich erfahrbar machen.

Nutze auch extrinsische Anreize zur Motiva­tions­ver­stärkung!

Es wird immer schwierig sein Motiva­tions­störungen beim Lernen völlig zu vermeiden. Die Disziplin, z.B. etwas im Haushalt nicht zu erledigen, sondern sich ausschließlich dem Lernstoff zu widmen, haben tatsächlich nur wenige Menschen. Um solche Störungen zu vermeiden, ist es unabdingbar, eine gewisse Disziplin aufzubauen. Man kann solchen Störungen aber auch dadurch entgegenwirken, dass man sie vor dem Lernen erledigt. So kann man z.B. das Geschirr spülen, bevor man sich seinen Studienheften widmet oder seinen Schreibtisch vorher aufräumt und so fort.

Motiva­tions­störungen sind aber auch auf emotionaler Ebene zu finden. So z.B. wenn man sich über etwas sehr geärgert hat und innerlich völlig aufgewühlt ist. In solch einem emotionalen Zustand hat man nicht die nötige Ruhe um effektiv zu lernen. Dann ist es sinnvoller erst einmal "runter zu fahren". In solchen Fällen können auch Atemübungen oder Entspannungstechniken helfen.

Zusammenfassend kann also gesagt werden:

  • Prüfe alle Ziele, die du dir setzt und passe sie ggf. an.
  • Ist ein Ziel zu weit entfernt, so brich es in Teilstücke herunter.
  • Überprüfe regelmäßig ob deine Anstrengungen Erfolg haben.

Nur so bleibst du motiviert!